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louis vuitton tuch Ein führender Beamter des Bundeskriminalamts (BKA) ist einem Medienbericht zufolge wegen des Besitzes von Kinderpornografie entlassen worden. Der Name des Polizeibeamten habe auf derselben Kundenliste eines kanadischen Anbieters von kinderpornografischem Material gestanden wie der des früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, berichtete "Spiegel Online". Demnach wurde der Beamte kurz vor Ende vergangenen Jahres in den Vorruhestand versetzt. Wie "Spiegel Online" berichtete, war das Material anders als bei Edathy eindeutig illegal und strafrechtlich relevant. Demnach fiel der Beamte anderen BKA-Mitarbeitern bei der Durchsicht der Liste mit 800 Namen auf. Im Februar 2012 sei der Fall an die Staatsanwaltschaft Mainz übergeben worden, Ende 2012 habe der Beamte dann einen Strafbefehl akzeptiert und zwischen 10.000 und 20.000 Euro gezahlt, um einen Prozess zu vermeiden. Den Angaben zufolge war er jahrelang in führender Position in der Abteilung "Schwere und Organisierte Kriminalität" tätig. Dem Portal "Spiegel Online" zufolge wartete BKA-Präsident Jörg Ziercke ein Jahr mit dem Rauswurf des Beamten. Das BKA teilte am Abend dazu mit, der Beamte habe nach Inkrafttreten des Strafbefehls seinen Dienst nicht mehr ausgeführt. Weitere Ausführungen seien aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Zugleich erklärte das BKA, der Name des Beamten sei einer BKA-Mitarbeiterin am 10. Januar 2012 bei der "Grobsichtung" der Kundenliste aufgefallen, die den deutschen Behörden aus Kanada übergeben worden war. Auf der Liste hatte auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Edathy gestanden. Dieser hatte nach bisheriger Kenntnis kein strafbares Material von dem kanadischen Anbieter bestellt. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelte gegen ihn wegen Vorwürfen "im Grenzbereich" zur Kinderpornografie. Wegen der Affäre war Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zurückgetreten. Er hatte noch als Innenminister SPD-Chef Sigmar Gabriel über Ermittlungen gegen Edathy informiert.