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louis vuitton clutch Von dpa, dpa-infocomSteinmeier erwartet noch lange Gespräche mit USA über NSA Im Abhör-Streit mit den USA richten sich alle Augen nun auf die geplante Washington-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Beim Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier machten beide Seiten deutlich, dass die Partnerschaft nicht dauerhaft beschädigt werden dürfe. Arno Burgi Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im US-Außenministerium in Washington. Foto: Arno Burgi Konkrete Vereinbarungen zur Begrenzung des gegenseitigen Spionierens gab es - wie erwartet - aber nicht. Nach einem «Spiegel»-Bericht soll Merkel nach fast drei Jahren Pause nun Anfang Mai wieder zu US-Präsident Barack Obama nach Washington kommen. Offiziell gibt es dafür aber keine Bestätigung. Die Affäre um die Abhör-Aktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes NSA belastet die Beziehungen schon seit Monaten. Auch Merkel selbst war mit ihrem Handy im Visier der National Security Agency (NSA).VideotippsDie deutsche Hoffnung, mit den USA ein «No-Spy-Abkommen» aushandeln zu können, hat sich jedoch nicht erfüllt. Steinmeier sagte kurz vor Ende seines Washington-Besuchs: «Ich bin mir sehr sicher, dass wir noch eine Weile darüber sprechen müssen, wo die Grenzen geheimdienstlicher Tätigkeit bei Verbündeten liegen.» Für den SPD-Politiker stand nach Gesprächen mit seinem US-Kollegen John Kerry Treffen mit zwei der wichtigsten Berater von US-Präsident Barack Obama auf dem Programm, dessen Sicherheitsberaterin Susan Rice sowie dem Internet-Experten John Podesta. Steinmeier sagte, er könne keine Garantie dafür geben, dass Deutsche und Amerikaner am Ende ihrer Gespräche «zu hundert Prozent einer Meinung sind - nicht einmal, wann der Prozess abgeschlossen ist». Grüne und Linke warfen der Bundesregierung vor, bei der Eindämmung der US-Spionageaktivitäten gescheitert zu sein. Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz sagte: «Die Bundeskanzlerin, die angeblich eine der mächtigsten Frauen der Welt sein soll, ist in dieser für unsere Freiheit so zentralen Frage sprachlos, hilflos, tatenlos und ganz offenbar machtlos.» Linke-Fraktionsvize Jan Korte erklärte: «Die Bevölkerung und die Unternehmen werden auch künftig von den «befreundeten Partnerdiensten» bespitzelt werden, ohne dass die Bundesregierung dagegen auch nur ansatzweise etwas zu unternehmen versucht.» Steinmeier verlangte in einer Rede vor dem Forschungsinstitut Brookings von Deutschen wie Amerikanern neue Anstrengungen, um den Vertrauensverlust durch die NSA-Affäre wieder zu überwinden. Die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden stellten «das Vertrauen von Amerikas Freunden in einem solchen Ausmaß auf den Prüfstand, dass dies allen anderen Aufgaben und Chancen im Weg zu stehen droht». Das Problem sei jedoch «nicht der politische Ärger, den uns diese Praktiken machen». «Das Problemen sind die Praktiken selbst. Wir dürfen keine Logik des Misstrauens all die Felder der Zusammenarbeit vergiften lassen, wo wir einen größeren gemeinsamen Mehrwert haben können.» Steinmeier schlug deshalb einen «Cyber-Dialog» vor, in den auch Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft eingebunden werden. Es sei aber nicht Angelegenheiten «von privaten Firmen oder Regierungsagenturen, die Regeln des Spiels zu bestimmen.» Nach «Spiegel»-Informationen wird Merkel nun am 2. Mai Obamas Einladung nach Washington folgen. Die zuständigen Stellen der Bundesregierung gingen allerdings nicht davon aus, dass es dann einen Durchbruch im Streit um ein «No-Spy-Abkommen» gibt. Offiziell hieß es von der Bundesregierung nur, der Besuch solle bis Ende Juni stattfinden.VideotippsMehr zum Thema