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louis vuitton alma Russland hat den gestürzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch aufgenommen und gewährt ihm Schutz - obwohl das Verhältnis zu Präsident Wladimir Putin zuletzt alles andere als ungetrübt war. Wie ist das Verhältnis von Janukowitsch und Putin? Bei seiner Wahl zum Präsidenten 2010 galt Janukowitsch als klar prorussisch. Für die Regierung in Moskau erwies er sich jedoch als deutlich unbequemer als gedacht: Die Interessen der ukrainischen Oligarchen waren ihm oft wichtiger als die Meinung Putins. Janukowitsch habe Putins Erwartungen "erheblich enttäuscht", sagt Alexander Konowalow vom Institut für Strategische Studien in Moskau. Außerdem habe Janukowitsch seine Meinung "oft und unvermittelt" geändert, sagt der Kreml-nahe Politologe Dmitri Orlow. Er habe sich auch häufig nicht an Vereinbarungen gehalten. Dass er in Russland aufgenommen wurde, bedeute nicht, dass er plötzlich als zuverlässig gelte. Welches Interesse hat Russland an Janukowitsch? Janukowitschs Ansehen im Kreml ist nach Einschätzung von Beobachtern gründlich ramponiert. Trotzdem beharrt die russische Regierung darauf, dass er der legitime Präsident der Ukraine sei. Nach Einschätzung von Konowalow ist Janukowitsch für Putin weiter eine wichtige "prorussische Kraft in der Ukraine". Um eine Annäherung des Landes an den Westen zu verhindern, könne er für den Kreml noch nützlich sein. Der Politologe Juri Korguniuk sieht ihn sogar als eine "Marionette" des Kreml, mit dessen Hilfe Russland die Halbinsel Krim unter seine Kontrolle bringen wolle. Hat Russland schon andere gestürzte Staats- und Regierungschefs aufgenommen? Moskau habe in der Vergangenheit schon "vielen" geflohenen Politikern Asyl gewährt, sagt der Politologe Orlow. 2005 nahm Russland den kirgisischen Präsidenten Askar Akajew auf, der durch Massenproteste aus dem Amt gejagt wurde. Auch die Frau und der Sohn des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic flohen nach Russland. Milosevic selbst starb 2006 im Gefängnis des UN-Tribunals für Ex-Jugoslawien.