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Als der spektakuläre Kunstfund von München öffentlich wurde, galt Cornelius Gurlitt als alter, wahrscheinlich etwas störrischer Mann.

Auch wenn es bei Bildern aus seiner Sammlung den Verdacht gab, es könne sich um Nazi-Raubkunst handeln, war der Satz, mit dem er am häufigsten zitiert wurde «Freiwillig gebe ich nichts zurück», den eine «Spiegel»-Reporterin notiert hatte.

Fast ein halbes Jahr nach Bekanntwerden des Falls sieht die Sache nun völlig anders aus. Gurlitt, der schwer krank ist, hat sich mit der Bundesregierung und dem Freistaat Bayern auf eine einvernehmliche Lösung geeinigt.

Der 81-Jährige erklärt sich bereit, Bilder, die unter Raubkunstverdacht stehen, eingehend untersuchen zu lassen - und sie im Fall der Fälle auch freiwillig an Vorbesitzer zurückzugeben. Dazu hatte er sich über seine Anwälte zwar schon vor einigen Monaten bereiterklärt, damals aber noch in Eigenregie ohne Einbeziehung der Behörden. Jetzt aber arbeiten das Team Gurlitt, Bundesregierung und Freistaat Bayern Hand in Hand - sagen sie zumindest.

Ein Jahr hat die eigens eingerichtete Taskforce nun für die Überprüfung Zeit, dann soll Gurlitt seine Bilder zurückbekommen, wie es in der Erklärung heißt, die die Bundesregierung, das bayerische Justizministerium und Gurlitts Anwälte am Montag gemeinsam verschickten. Bis dahin darf er seine Bilder, die er als das Wichtigste in seinem Leben bezeichnet, besuchen.

Auch nach Ablauf dieser Frist aber wird Gurlitt laut Vertrag Experten den Zugang zu seiner Sammlung ermöglichen, damit sie ihre Arbeit abschließen können - «unabhängig vom Fortgang des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens», wie Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) betont. Wie das von der Staatsanwaltschaft Augsburg eingeleitete Verfahren gegen Gurlitt wegen eines Steuerdeliktes, das die Grundlage für die Beschlagnahme der Bilder war, ausgeht, ist weiter offen.

Damit auch seine eigenen Interessen entsprechend gewahrt bleiben, soll das Expertenteam der Taskforce um Ingeborg Berggreen-Merkel einen weiteren Wissenschaftler bekommen, den der gerichtlich unter Betreuung gestellte Gurlitt und seine Anwälte aussuchen können.

In den vergangenen Monaten schien das Team Gurlitt die Regie in dem Fall übernommen zu haben. Nachdem der Kunstsammler lange wie der Getriebene wirkte, kehrten sein Betreuer und seine Anwälte den Spieß nach und nach um. Auch die anstehende Rückgabe der «Sitzenden Frau» von Henri Matisse an die Erben des jüdischen Kunstsammlers Paul Rosenberg vereinbarten Gurlitts Anwälte nach eigenen Angaben zunächst ohne jegliche Einbeziehung von Bund und Bayern. Nachdem sich aber ein weiterer Anspruchsteller gemeldet hatte und die Herausgabe sich entsprechend verzögerte, gibt es jetzt eine Zusammenarbeit mit der Taskforce.

Mit der Einigung übernehmen Bund und Bayern nun also wieder sehr öffentlichkeitswirksam Verantwortung im Fall Gurlitt, der auch international große Beachtung fand als Maßstab für den Umgang der Bundesrepublik mit dem düsteren Erbe des Nationalsozialismus.

Dafür spricht auch, dass die öffentliche Hand die Kosten für die Herkunftsrecherche übernehmen wird - und zwar nicht nur für die rund 500 unter Raubkunst-Verdacht stehenden Bilder aus Gurlitts etwa 1300 Werke umfassenden Schwabinger Sammlung, sondern auch «für den Fall, dass weitere, bisher nicht beschlagnahmte Kunstwerke eingebracht werden sollten».

Auf die 238 Werke nämlich, die in Gurlitts verwahrlostem Haus in Salzburg gefunden wurden, haben die Behörden bislang keinen Zugriff gehabt. Gurlitts Anwälte ließen die Sammlung an einen sicheren Ort bringen, die österreichischen Behörden lehnten Amtshilfe ab. Unter den Werken sind Ölgemälde und Aquarelle von Monet, Renoir, Manet, Gauguin, Liebermann, Cézanne und Nolde sowie Zeichnungen von Picasso und Munch.

«Aus meiner Sicht ist die damit rechtlich unangreifbar ermöglichte umfassende Provenienzrecherche der Gurlitt-Sammlung nicht zuletzt deshalb wichtig, weil wir so gerade auch gegenüber dem Ausland ein deutliches Zeichen setzen, NS-Unrecht auch 70 Jahre nach Kriegsende nicht weiter fortbestehen zu lassen», betonte die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). «Auf der ganzen Welt schaut man darauf, welche Antwort wir auf diese Fragen finden», sagte der bayerische Minister Bausback. «Und diese Vereinbarung ist eine gute Antwort.»

Homepage Cornelius Gurlitt

Mitteilung Gurlitt-Anwalt


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