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Den Gesprächen in der Schweiz war ein diplomatisches Debakel vorausgegangen. Die Vereinten Nationen hatten den Iran zunächst in letzter Minute eingeladen, dann aber die Einladung nach Protesten der USA und der syrischen Opposition wieder zurückgezogen. Nun bleibt der engste Verbündete des syrischen Regimes außen vor, während die größten Förderer der Opposition alle dabei sind: Saudi-Arabien, Katar und die Türkei.

Dabei hätte eine Teilnahme des Irans Möglichkeiten eröffnet. Die Regierung hätte natürlich eine Resolution, die ihren Interessen zuwiderläuft, verhindern können. Sie hätte aber auch Damaskus drängen können, Zugeständnisse zu machen.

"Die Entscheidung, den Iran von den Gesprächen in Montreux auszuschließen, ist ein gewaltiger diplomatischer Fehler", erklärte der Direktor für politische Studien am Kroc-Institut für Internationale Friedensstudien, David Cortright. "Als wichtiger Unterstützer des derzeitigen Regimes hat der Iran großen potenziellen Einfluss auf Damaskus."

Während die Gespräche am Donnerstag unterbrochen wurden, sagte der iranische Präsident Hassan Ruhani auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, sein Land sei bei einer Reihe von Themen zur Zusammenarbeit mit den Nachbarländern bereit - auch wenn es um den Konflikt in Syrien gehe. "Die beste Lösung ist, eine freie und faire Wahl in Syrien zu organisieren", erklärte er. "Keine Partei von außen kann für das syrische Volk und Syrien als Land entscheiden."

Im Syrien-Konflikt ist es bisher weder der Regierung, noch der Opposition gelungen, militärisch die Oberhand zu gewinnen. Assad hat also wenig Grund, den Forderungen nach einer Übergangsregierung ohne seine Beteiligung nachzugeben.

Der Konflikt ist jedoch auch ein Stellvertreterkrieg, in dem die internationalen Beteiligten es beiden Seiten ermöglichen, sich festzusetzen. Der schiitisch dominierte Iran unterstützt Assads Regierung mit Geld und Waffen. Er billigte auch die Einmischung der schiitischen Hisbollah-Miliz aus dem Libanon und schiitischer Milizen aus dem Irak auf Seiten der syrischen Streitkräfte. Russland sprang Syrien diplomatisch zur Seite und verhinderte mehrere Resolutionen gegen Damaskus im UN-Sicherheitsrat.

Auf der anderen Seite stehen die sunnitisch dominierten Golfstaaten, besonders Saudi-Arabien und Katar, sowie die USA. Sie unterstützen die Opposition und versuchen, den Einfluss des Irans zurückzudrängen.

Angesichts der Interessen des Irans in Syrien ist unklar, ob seine Anwesenheit auf der Friedenskonferenz einen Unterschied gemacht hätte. Kritiker des Ausschlusses Teherans erklärten jedoch, wenigstens hätte man das Land so in einem frühen Stadium einbinden können. Wenn die Gespräche zu wenn auch kleinen Durchbrüchen führen sollten - wie der Vereinbarung von Korridoren zur Versorgung der Zivilbevölkerung - hätte der Iran sich nicht verweigern können mit der Begründung, er sei nicht beteiligt gewesen.

Auf das Thema angesprochen sagte der amerikanische Außenminister John Kerry am Mittwoch, der Iran könne durchaus einen Unterschied machen. Er habe jedoch die Grundlage für die Gespräche nicht akzeptiert: die Einrichtung einer Übergangsregierung für Syrien. Die USA, Saudi-Arabien und die Opposition haben erklärt, Assad könne einer solchen Übergangsregierung nicht angehören - eine Vorgabe, die Damaskus entschieden zurückweist.

Cortright erklärte, mit der Einladung an Saudi-Arabien und dem Ausschluss des Irans "ergreifen die Vereinigten Staaten Partei in einem regionalen, ethnischen Machtkampf". Das könnte die Kluft zwischen Sunniten und Schiiten vertiefen und die Sicherheitslage in der Region weiter verschärfen.

Die Aussicht auf ein Syrien ohne einen Präsidenten Assad liegt auf jeden Fall noch in weiter Ferne. "Wir müssen sehr realistisch sein, die Konferenz wird nicht zu einer politischen Lösung oder einem Ende des Konflikts führen", sagte der Nahost-Experte der Eurasia Group, Ayham Kamel. Ein Sturz Assads sei kurzfristig nicht realistisch.

Stattdessen müsse das Ziel sein, demokratische Reformen in Syrien herbeizuführen, die Assads Macht eindämmen, sagte Kamel weiter. Wenn man ein Abkommen mit echten Zugeständnissen erreichen wolle, das den Weg zur Ära nach Assad bereite, dann benötige man dafür die Unterstützung des Irans und Syriens.

Der schwedische Außenminister Carl Bildt, der nach dem Krieg auf dem Balkan dort ranghohe Ämter der UN bekleidete, erklärte, an den Verhandlungen sollten alle beteiligt werden, die eine Rolle in dem Konflikt spielten. "Man schließt Frieden zwischen Feinden. Man veranstaltet keine Friedenskonferenz, um Frieden zwischen Freunden zu schließen", sagte er. "Also sollte jeder, der von irgendeiner Bedeutung ist, mit am Tisch sitzen."

24.01.2014 | 10:57 Uhr vwe, AP
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